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Engel-Apotheke

Markt 8
59494 Soest
Tel.: 02921 - 133 05

Öffnungszeiten

Mo. Di. Do. Fr.:
08.00 Uhr- 18.30 Uhr

Mittwoch:
08.00 Uhr- 18.00 Uhr

Samstag:
09.00 Uhr- 13.30 Uhr

Engel-Apotheke

Möhnestr. 104
59581 Warstein
Tel.: 02925 - 33 31


Öffnungszeiten

Mo. - Fr.:
08.00 Uhr- 13.00 Uhr

Mo. Di. Do.:
14.30 Uhr- 18.30 Uhr

Freitag:
14.30 Uhr- 18.00 Uhr

Samstag:
08.00 Uhr- 12.30 Uhr

Pinguin-Apotheke

Mendener Str. 14
59755 Arnsberg
Tel.: 02932 - 242 22

Hier geht es zu Homepage der Pinguin-Apotheke



Geriatrische Pflege

Häusliche Pflege durch ambulante Pflegedienste

Ein Unfall oder eine akute Erkrankung muss selbst bei alleinstehende Senioren kein Grund für einen Krankenhausaufenthalt darstellten. Auch bei dauerhaften körperlichen Einschränkungen möchten die meisten nicht auf ihre eigene Wohnung und das gewohnte Umfeld verzichten, zumal sich bei Pflegestufe 1 die häusliche Pflege meist auf wenige Tätigkeiten beschränkt. Ambulante Pflegedienste machen es möglich, dass auch bei einer Pflegebedürftigkeit die betroffenen Senioren in ihrem Zuhause gut versorgt sind.

Bedarfsgerechte Krankenpflege

Bei ambulanten Pflegediensten ist ausschließlich medizinisches Fachpersonal beschäftigt, das sämtliche pflegerische Tätigkeiten übernehmen kann, die auch in Krankenhäusern üblich sind. Deshalb müssen Pflegebedürftige, bei denen beispielsweise regelmäßig Verbände gewechselt oder Medikamente verabreicht werden müssen, nicht das Haus verlassen. Auch bei der Körperpflege, dem An- und Auskleiden sowie den Mahlzeiten können ambulante Pflegedienste behilflich sein. Zusätzlich übernehmen sie bei Bedarf verschiedene Haushaltstätigkeiten. Ein ambulanter Pflegedienst kann überdies dann hinzugezogen werden, wenn die Pflege normalerweise von einem Angehörigen geleistet wird, dieser aber zeitweise verhindert ist.

Kosten der häuslichen Pflege

Da die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst von der jeweiligen Kranken- oder Pflegekasse als Pflegesachleistung gehandhabt wird, müssen sich die Pflegebedürftigen nicht selbst um die Abrechnung kümmern. Diese erfolgt vielmehr direkt mit dem Pflegedienst, wobei die jeweiligen Kosten von den bewilligten Leistungen abhängig sind. Diese entsprechen allerdings gerade im hauswirtschaftlichen Bereich häufig nicht den tatsächlich benötigten Dienstleistungen, zumal sich die Pflegedienste an strenge Zeitvorgaben halten müssen. Da über das bei Vorliegen eines Pflegegrades bewilligte Pflegegeld ohnehin frei verfügt werden kann, wie unter http://www.24-stunden-pflege.net/ erläutert wird, kann es deshalb für einen Pflegebedürftigen sinnvoll sein, zusätzlich eine private Haushaltshilfe oder häusliche Pflegekraft zu beschäftigen.

Geriatrische Pharmazie aus den Engel-Apotheken

Die Engel-Apotheken sind spezialisiert auf die Versorgung älterer Patienten, die in Pflegeheimen und durch mobile Pflegedienste oder auch zu Hause versorgt werden. Dafür hat Dr. Heidel hat die Weiterbildung "Geriatrische Pharmazie" erfolgreich absolviert.

Ziel der Geriatrischen Pharmazie ist die Optimierung des Medikationsprozesses für alte bis hochalte Patientinnen und Patienten, die an mehreren behandlungsbedürftigen Krankheiten gleichzeitig leiden (Multimorbidität) und im Altenheim oder in ihrer eigenen Wohnung leben. Die Geriatrische Pharmazie bedient sich der Methoden der Klinischen Pharmazie und des Qualitätsmanagements (QMS). Sie erzielt optimale Ergebnisse in interdisziplinären Teams, in denen geriatrisch geschulte Apotheker mit Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen fachübergreifend zusammenarbeiten. Aufbauend auf geriatrisch-pharmazeutischen Kenntnissen erhält die Geriatrische Pharmazie die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) älterer Menschen als einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt.

Der Alterungsprozess eines Menschen ist gekennzeichnet, durch sukzessive nachlassende und später auch ganz ausfallende Organfunktionen. Ein Drittel der Menschen, die älter als 70 Jahre sind, an mindestens fünf chronischen Erkrankungen leiden. Um die Zunahme altersbedingter Erkrankungen zu verzögern und um ausgefallene Funktionen teilweise oder ganz zu ersetzen, dazu werden häufig Medikamente eingesetzt. Das führt dazu, dass geriatrische Patientinnen und Patienten im Verlauf ihres Alterungsprozesses zunehmend mehr Medikamente regelmäßig einnehmen. Für die Arzneimittelversorgung stellt das eine große Herausforderung dar. Das Risiko für Arzneimittelwechsel- und Nebenwirkungen steigt stark an, je mehr Medikamente der einzelne Mensch täglich einnehmen muss. Die Geriatrische Pharmazie versucht die unerwünschten Arzneimittelereignisse (UAE) für die geriatrischen Patientinnen und Patienten selbst zu minimieren und die Folgekosten für das Gesundheitssystem zu reduzieren.

Im Alltag bedeutet dies die Art und Dosis von Arzneimitteln an den durch das Alter veränderten Stoffwechsel von Senioren anzupassen. Denn die meisten Arzneimittel sind auf Patienten mittleren Alters erprobt und nicht bei Senioren. So sollen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln vermindert.

Mehr Informationen zur Arzneimitteltherapiesicherheit finden Sie auf dieser Seite unter AMTS >>